Gefährliche Entwicklung: FREIE WÄHLER lehnen Streichung von Stunden beim Geschichtsunterricht vehement ab
Rücknahme der Kürzungen der richtige Schritt
Durchgesickerte Pläne des Kieler Bildungsministeriums, am Geschichtsunterricht zu sparen, haben die FREIEN WÄHLER Herzogtum Lauenburg alarmiert. Nach vorliegenden Informationen sahen die Pläne des Bildungsministeriums Schleswig-Holstein vor, ab Sommer 2026 die Stundenzahl für den Geschichtsunterricht an gymnasialen Oberstufen im ersten Jahr um die Hälfte zu kürzen.
„Es ist uns absolut unverständlich, wie in der heutigen Zeit die Landesregierung ausgerechnet am Geschichtsunterricht sparen wollte,“ wundert sich Sandra Runge, Vorsitzende der Kreisvereinigung FREIE WÄHLER im Herzogtum. Überall auf der Welt seien Demokratien unter Druck, autokratische und demokratiefeindliche Elemente auf dem Vormarsch. Gerade jetzt sei eine gute und fundierte Ausbildung der Schülerinnen und Schüler unverzichtbar, vor allem was die dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte angeht.
„In aktuellen Umfragen zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein steht die AfD, eine in Teilen gesichert rechtsextreme, mindestens aber rechtspopulistische Partei bei 14%,“ gibt Sandra Runge zu bedenken. „Da kann man doch nicht am Geschichtsunterricht sparen, der jungen Menschen die Gefahren von Autokratie und Faschismus beibringen soll!“ Auch die andere extreme Seite des politischen Spektrums müsse bedacht werden. „Es gibt junge Menschen, die von der DDR in der Schule nie gehört haben. Dabei dürfen wir nie vergessen, dass es zwei Diktaturen auf deutschem Boden gab, die braune und die dunkelrote!“
Schlussendlich haben wohl die breit unterstützte Petition eines Ahrensburger Gymnasiallehrers und der öffentliche Druck geholfen, die Landesregierung zu eiber Überpüfung und zum Glück auch Revision ihrer Pläne zu bewegen. Nach Angaben der tagesschau seien die Streichpläne zurückgenommen worden. „Das ist der einzige und absolut richtige Schritt,“ freut sich Sandra Runge.
