Sicherheitsfragen zum Neubau der Rettungswache Schwarzenbek bleiben unbeantwortet – FREIE WÄHLER Herzogtum Lauenburg fordern Maßnahmen
Die FREIEN WÄHLER, Ortsvereinigung Schwarzenbek, zeigen sich enttäuscht über die unzureichenden Antworten der Stadtverwaltung auf zentrale Fragen zur Sicherheit von Schul- und Kitakindern im Umfeld des geplanten Neubaus der Rettungswache Schwarzenbek. In einer schriftlichen Stellungnahme auf Anfrage der FREIEN WÄHLER verweise die Verwaltung im Wesentlichen auf „gute Sichtverhältnisse“ im Bereich der geplanten Zufahrten zur Wache am Verbrüderungsring. Aus Sicht der FREIEN WÄHLER greift diese Einschätzung deutlich zu kurz. Gerade Einsatzfahrten mit Sondersignal stellten eine besondere Gefahrenlage dar, die eine fundierte verkehrstechnische Bewertung erfordert.
Besonders kritisch sehen die FREIEN WÄHLER, dass der Stadt Schwarzenbek offenbar keine Gefährdungsanalyse für den sensiblen Bereich rund um Schul- und Kitaweg vorliegt. Stattdessen wird von der Verwaltung auf den Bauherrn, den Kreis Herzogtum Lauenburg, verwiesen. „Die Verantwortung für die Sicherheit im öffentlichen Verkehrsraum kann nicht einfach weitergereicht werden“, so die FREIE WÄHLER-Kreisvorsitzende Sandra Runge. Der Ortsvorsitzende Steven Weise stimmt Runge zu.
Angesichts des geplanten Baus der Rettungswache an einer Stelle, die täglich ungezählte Kinder auf dem Weg zur KiTa St. Elisabeth und zur Grund- und Gemeinschaftsschule NordOst passieren, fordern die FREIEN WÄHLER eine klare und nachvollziehbare Darstellung konkreter Schutzmaßnahmen von der Stadt und vom Kreis. Dazu zählen unter anderem mögliche Verkehrsberuhigungen, sichere Querungshilfen sowie eine unabhängige Bewertung der Risiken durch ausrückende und zurückkehrende Rettungsmittel.
„Es reicht nicht aus, auf gute Sichtverhältnisse zu verweisen. Wir erwarten, dass die Sicherheit der Kinder aktiv geprüft, bewertet und durch geeignete Maßnahmen gewährleistet wird“, hält Sandra Runge fest. Sie kündigt an, dass die FREIEN WÄHLER, das Thema weiterhin politisch begleiten und auf eine transparente Aufklärung drängen werden.
